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Ökologisierung der Pendlerförderung

Ökologisierung der Pendlerförderung
im Rahmen einer nachhaltigen Steuerreform

Als Expertenplattform mit über 1400 Verkehrsfachleuten widmet sich die Österreichischen Forschungsgesellschaft Straße-Schiene-Verkehr (FSV) in über 100 Ausschüssen einer Vielzahl von verkehrsbezogenen Themen, darunter auch Ökologisierungen von Förderungen. Die Experten der FSV haben Vorschläge zu der von der Bundesregierung angekündigten Ökologisierung der Pendlerpauschale gemacht.

Heute besteht die Pendlerförderung aus einer unübersichtlichen Anzahl an Instrumenten: Verkehrsabsetzbetrag, Pendler-Euro, Kleine und Große Pendlerpauschale, Absetzbeträge für Selbständige und Länderbeihilfen. Diese sind weder sozial ausgeglichen – sie bevorzugen Selbständige und Gutverdienende – noch haben sie Umwelt- und Klima-Effekte.

Die Reform der Pendlerförderung muss daher
• in einfacher Weise die bisherigen Instrumente zusammenfassen,
• die Steuerfrei- und Absetzbeträge in Förderbeträge umwandeln,
• Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen und Selbständige gleichbehandeln,
• die Benutzung von Fahrzeugen mit fossilfreiem Antrieb im Hinblick auf das Erreichen der Klimaziele fördern,
• die externen Kosten des motorisierten Verkehrs in die Berechnungen einbeziehen,
• zu einer nachhaltigen Steuerreform zur Mobilitätswende passen und
• zum Startzeitpunkt budgetneutral sein.

Dazu hat die FSV ein Konzept ausgearbeitet:
Pressemitteilung
Kurzfassung
Langfassung

Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, stehen Ihnen die Verfasser für Rede und Antwort zur Verfügung (Tel.: 01/585 55 67):
Univ. Prof. Dipl.-Ing. Gerd Sammer und
Dipl.-Ing. Dr. Sepp Snizek