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FSV-Schriftenreihe Heft Nr. 22 "Ökologisierung der Pendlerförderung"

Ökologisierung der Pendlerförderung
auf dem Weg zu einer ökosozialen Steuerreform für den Verkehr

Die FSV hat sich mit ihrer Schriftenreihe (ISSN 2072-7615) zum Ziel gesetzt aktuelle Themen aus dem Verkehrswesen zu publizieren und damit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Als Expertenplattform mit über 1400 Verkehrsfachleuten widmet sich die Österreichischen Forschungsgesellschaft Straße-Schiene-Verkehr (FSV) in über 100 Ausschüssen einer Vielzahl von verkehrsbezogenen Themen, darunter auch Ökologisierungen von Förderungen. Die Experten der FSV haben Vorschläge zu der von der Bundesregierung angekündigten Ökologisierung der Pendlerpauschale gemacht.

Heute besteht die Pendlerförderung aus einer unübersichtlichen Anzahl an Instrumenten: Verkehrsabsetzbetrag, Pendler-Euro, Kleine und Große Pendlerpauschale, Absetzbeträge für Selbständige und Länderbeihilfen. Diese sind weder sozial ausgeglichen – sie bevorzugen Selbständige und Gutverdienende – noch haben sie Umwelt- und Klima-Effekte.

Die Reform der Pendlerförderung muss daher
• in einfacher Weise die bisherigen Instrumente zusammenfassen,
• die Steuerfrei- und Absetzbeträge in Förderbeträge umwandeln,
• Arbeitnehmer, Arbeitnehmerinnen und Selbständige gleichbehandeln,
• die Benutzung von Fahrzeugen mit fossilfreiem Antrieb im Hinblick auf das Erreichen der Klimaziele fördern,
• die externen Kosten des motorisierten Verkehrs in die Berechnungen einbeziehen,
• zu einer nachhaltigen Steuerreform zur Mobilitätswende passen und
• zum Startzeitpunkt budgetneutral sein.

Dazu hat die FSV ein Konzept ausgearbeitet:
FSV- Schriftenreihe Heft Nr. 22